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Die unerkannte Prüfungsunfähigkeit
October 13, 2022
Die unerkannte Prüfungsunfähigkeit

Die unerkannte Prüfungsunfähigkeit

„Mir ging es zwar nicht so gut, aber ich dachte, ich mache die Prüfung trotzdem. Ich hatte mich ja gut vorbereitet.“

„Ich hatte schon zweimal nicht bestanden, weil ich immer Prüfungsangst hatte. Als ich vor den Aufgaben saß, kam mir vor als hätte ich einen Blackout. Ich wollte aber die letzte Prüfungschance nun endlich hinter mich bringen und war sicher, ich würde bestehen.“

„Ich war zwar in Therapie. Aber ich wollte nach langer Zeit nun die Prüfung machen. Mein Therapeut meinte, ich würde das schon schaffen [Mein Therapeut meinte, ich solle noch warten. Nach der Prüfung war ich mir sicher bestanden zu haben. Ich konnte es nicht glauben, als ich den Nichtbestehensbescheid erhielt. Ich weiß nicht, warum ich nicht bestanden habe.“

Das sind nur drei typische Antworten, die Rechtsanwalt Drinhaus in Gesprächen mit Mandantinnen und Mandanten auf seine Frage begegnen, ob sie sich gut vorbereitet gefühlt hatten auf die letztmögliche Wiederholungsprüfung.

Zwar könnten klassische prüfungsrechtliche Gründe von fehlerhaften Bewertungen der Leistung als nicht bestanden helfen: fehlerhaft gestellte Fragen, in Multiple-Choice-Prüfungen schlecht konzipierte Antwortvorgaben, in mündlichen Prüfungen ungeduldige oder unaufmerksame Prüferinnen und Prüfer, Form- oder Organisationsfehler der Prüfungsverantwortlichen. Ist dieses aber nicht gegeben, stellt sich die Frage, ob die Exmatrikulation als worst case trotzdem noch abgewendet werden kann.

So kommt anlässlich der oben zitierten Antworten – aber auch nur dann (!) - der Zeitpunkt, zunächst nicht mehr über klassische Bewertungsfehler zu reden, sondern eingehend über das psychische Befinden von Prüfungskandidatinnen und -kandidaten. Rechtsanwalt Drinhaus erläutert, in solchen Gesprächen stelle sich manchmal dar, dass die Betroffenen trotz des Wissens um frühzeitige Rücktrittsmöglichkeiten wegen Prüfungsunfähigkeit gerade nicht diese Konsequenz ziehen. So ergeben sich manchmal durch das kritische Hinterfragen dieses Umgang mit sich und der Prüfung erstmals im Mandantengespräch Anhaltspunkte, dass Kandidatinnen oder Kandidaten zum Prüfungszeitpunkt und darüber hinaus ihre Prüfungsunfähigkeit nicht kannten. Auch nach der Prüfung verblieb Euphorie, bestanden zu haben und dann trat Fassungslosigkeit ein, wenn ein negativer Prüfungsbescheid vorlag.

Hier setzt eines der schwierigsten Themen des Prüfungsrechtes an: die sog. „unerkannte Prüfungsunfähigkeit“.

Sie ist – sollte sie nachgewiesen werden – der letzte Rettungsanker, um eine Prüfung nach Kenntnis des Ergebnisses noch durch einen Rücktritt anfechten zu können. Rechtsanwalt Drinhaus warnt allerdings: „Es ist nicht chancenreich, solches vorzutäuschen, bedarf es doch psychologischer, psychotherapeutischer oder psychiatrischer Nachweise. Deshalb wäre es auch in der anwaltlichen Bearbeitung unseriös, ein solches Szenario zu konstruieren.“

Prüfungsrechtlich geht es formal um die Frage, ob eine Rücktrittserklärung wegen unerkannter Prüfungsunmöglichkeit unmittelbar nach deren Kenntnis zulässig und wirksam ist. Hieran sind strenge Anforderungen gestellt, weil eigentlich der Grundsatz gilt, dass man nach Kenntnis des Prüfungsergebnisses nicht wirksam zurücktreten kann. Es handelt sich also um eine Ausnahme, an die die Prüfungsbehörden, Prüfungsausschüsse und die Verwaltungsgerichte sehr hohe Anforderungen stellen. Rechtsanwalt Drinhaus betont: „Die Prüfungskandidatin oder der Prüfungskandidat muss in einer psychologischen oder psychiatrisch diagnostizierten Ausnahmesituation gewesen sein, die man niemandem wünscht. Sie kommt zwar vor, doch ist die Chance gering, alle Voraussetzungen der Anerkennung einer unerkannten Prüfungsunfähigkeit gegenüber Hochschulen, Behörden oder Gerichten darlegen und beweisen zu können.“

Trotzdem gibt es solche Ausnahmesituationen. Rechtsanwalt Drinhaus berichtet aus unserer Praxis beispielhaft von zwei Fällen, in denen es gelang, diese Situation gegenüber Prüfungsbehörden bzw. Gerichten zu beweisen.

In einem Fall versagte der Prüfungskandidat bei allen schriftlichen Examensprüfungen, obwohl dieses im Gegensatz zu seinem sonstigen überdurchschnittlichen Leistungsniveau stand und er auch einen familiären Hintergrund zur Unterstützung seiner Studien- und Berufswahl hatte. Es stellte sich heraus, dass es nicht um reine Prüfungsangst ging, sondern um tiefgreifende Probleme des Selbstverständnisses über die eigene Person und die Leistungsfähigkeit. Der Mandant hatte sich deshalb schon in ambulante psychiatrische Behandlung begeben. So kamen die Gründe zutage, weshalb er sowohl während der Prüfungen als auch danach nicht in der Lage war, selbstkritisch zu hinterfragen, ob er überhaupt prüfungsfähig gewesen war. Letztlich bedurfte es dazu zweier ausführlicher, sehr fundierter Fachgutachten und einer intensiven prüfungsrechtlichen Argumentation. Nur so gelang es anlässlich eines schon anhängigen Klageverfahrens, das zuständige Prüfungsamt zu überzeugen, dass hinreichende Gründe vorhanden waren, von einer unerkannten Prüfungsunfähigkeit auszugehen. Eine vergleichsweise Einigung verschaffte unserem Mandanten die Genehmigung einer erneuten letzten Wiederholungsprüfung.

Ein weiterer Fall betraf einen Prüfungskandidaten, der beruflich und familiär mitten im Leben stand und ein Unternehmen mit vielen Angestellten führte. Gleichwohl hatte er sich dafür entschieden, parallel dazu einen medizinischen Studiengang zu absolvieren, um später das Unternehmen abzugeben und sich diesem Fachgebiet beruflich zu widmen. Gegen Ende der langen Vorbereitungszeit auf eine mündliche Prüfung stellten sich ernsthafte gesundheitliche Probleme ein, sogar Zusammenbrüche. Die Ursachen bedurften der Abklärung bei verschiedenen Fachärzten und in einer Klinik. Zur gleichen Zeit stand eine mündliche Prüfung an. Unser Mandant geriet in einem deutlichen Konflikt: Die ärztlichen Termine und Untersuchungen waren zum Termin der Prüfung nicht abgeschlossen. Ein Rücktritt von der Prüfung wäre vielleicht nicht genehmigt worden. Große Unsicherheit prägte das Verhalten des Kandidaten, weil die medizinischen Ursachen seiner Zusammenbrüche noch nicht diagnostiziert waren. Die Sorge um sich, die Familie und das Unternehmen prägten sein Denken, nicht die Sorge um das Bestehen der Prüfung. Er begab sich in diese mündliche Prüfung. Dort hatte er mehrfach erkennbar deutliche „Aussetzer“ in der Reaktion auf Fragen, in einer Intensität, das jedem aufmerksamen und erfahrenen Prüfer dieses im Prüfungsgespräch hätte auffallen müssen. Der Kandidat trat nicht zurück und es erfolgte auch kein Abbruch der Prüfung. Man prüfte ohne Beachtung der Situation zu Ende und bewertete die Leistung als nicht bestanden. Hier handelt es sich vielleicht nicht um den ganz typischen Fall der unerkannten Prüfungsunfähigkeit. Doch hatte sich der Kandidat einer Prüfung gestellt, obwohl er sie vor dem Hintergrund seiner persönlichen Situation verdrängte. Hier kam hinzu, dass die Prüfer die Auswirkungen hätten erkennen müssen. Wir erreichten, dass unser Mandant die Prüfung noch einmal ablegen durfte.

Rechtsanwalt Drinhaus erklärt: „Es ist immer besser, sich vor einer Prüfung selbstkritisch mit der Frage zu befassen, ob man prüfungsfähig ist oder sein würde. Ist man zu dieser Reflexion nicht in der Lage, wäre es gut, auf Beobachtungen und auf den Rat von Familienangehörigen, Freunden oder Therapeuten zu hören. Das Problem ist allerdings, dass Prüfungskandidatinnen und -kandidaten sich in einer Situation befinden, die ihnen auch die Bitte um Rat und dessen Annahme unmöglich macht. Sie erkennen das Problem und die fast garantierte Chance des Nichtbestehens gar nicht. Liegt das Ergebnis auf dem Tisch, ist es unausweichlich, Berater zu finden, die die Situation prüfungsrechtlich analysieren und Berater, die psychotherapeutisch oder psychiatrisch Hilfestellung geben können. Es bleibt eine Ausnahme im Prüfungsrecht und der Weg, diese Ausnahme beweisen zu können, ist schwer. Am Anfang steht die Erkenntnis überhaupt und dann eine sofortige Rücktrittserklärung ohne schuldhaftes Zögern. Am Ende ist zu beurteilen und zu beweisen, ob eine Zukunftsprognose gegeben ist, wieder prüfungsfähig zu werden.“

Panne bei der Studienplatzvergabe in Frankfurt am Main – Lösung zeichnet sich ab
September 15, 2022
Panne bei der Studienplatzvergabe in Frankfurt am Main – Lösung zeichnet sich ab

Panne bei der Studienplatzvergabe in Frankfurt am Main – Lösung zeichnet sich ab

Bei der Panne, die der Universität Frankfurt am Main bei der Vergabe der Studienplätze für die Studienfächer Zahnmedizin und Humanmedizin unterlaufen ist, zeichnen sich Lösungen ab.

Für die Betroffenen des Studienfaches Zahnmedizin, 32 an der Zahl, wurde eine eigenständige Lösung gefunden. Die Goethe-Universität hat hierzu bereits Ende letzter Woche mitgeteilt, dass die Rücknahmen der Zulassungen aufgehoben werden und alle 32 Betroffenen mit dem Studium der Zahnmedizin im Wintersemester 2022/2023 beginnen können. Möglich sei dies gewesen, da die Goethe-Universität auch im Sommersemester Zulassungen für den Studiengang Zahnmedizin vergebe.

Für die weitaus höhere Anzahl der Betroffenen im Studienfach Humanmedizin (250) sieht eine Lösung nicht ganz so einfach aus. Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat durch ihren Amtschef aber mitteilen lassen, dass die meisten der Betroffenen voraussichtlich nun doch einen Studienplatz erhalten werden und das sogar wahrscheinlich an einem Studienort, der den Prioritäten der jeweiligen Bewerber/innen entspricht. Hierauf haben sich die Länder geeinigt auf Initiative des Stiftungsrates der Stiftung für Hochschulzulassung. Ende dieser Woche soll dies im Detail geklärt sein.

Mitgeteilt wurde, dass hierzu dem bundesweiten Nachrückverfahren die nötige Zahl an Studienplätzen entzogen werden und an die Betroffenen gehen soll. Bis zum 16.09.2022 sollen die Hochschulen ihre freien Plätze an hochschulstart.de melden. Sollten diese Studienplätze nicht ausreichen, um die Betroffenen mit Studienplätzen zu versorgen, wollen die Länder zusätzlich ihre Kapazitäten erhöhen und damit ihre solidarische Unterstützung zeigen. Wörtlich die KMK: "Die Fehler im Zulassungsverfahren der Goethe-Universität Frankfurt bedürfen, soweit möglich, der sofortigen Korrektur, die die Goethe-Universität Frankfurt allein nicht bewältigen kann. Dies betrifft insbesondere die Bewerberinnen und Bewerber, die vor dem höherpriorisierten Zulassungsangebot aus Frankfurt bereits ein Zulassungsangebot hatten (Angebotsgruppe), aber auch die Bewerberinnen und Bewerber, die aufgrund ihrer Rangposition Chancen hatten, im koordinierten Nachrücken eine Zulassung zu erhalten (Chancengruppe)."

Diejenigen Betroffenen, die mit Ihrem Notendurchschnitt und ihren sonstigen Qualifikationen – ohne die Panne im Zulassungsverfahren – keinen Studienplatz erhalten hätten und dies wahrscheinlich auch im Nachrückverfahren nicht, sind von dem Beschluss damit nicht umfasst. Doch auch diese sollen möglichst einen Studienplatz erhalten. Wahrscheinlich könne hier aber nicht der Wunschstudienort berücksichtigt werden. Nach Aussage von hochschulstart.de dürften insgesamt genügend Studienplätze. Ganz sicher ist dies jedoch noch nicht.

Allerdings gehen die Bewerber leer aus, die nach der Panne einen per lokalen NC beschränkten Studienplatz in einem anderen Fach angenommen haben. Die von den Bewerbern angenommene Zulassung ist gültig und kann nicht zurückgenommen werden. Hiervon sind etwa 20 junge Menschen betroffen.

Die dargestellte Lösung ist zwar für die meisten Betroffenen zu begrüßen und nach Aussage der Länder und Hochschulen im Sinne des Nachteilsausgleichs rechtens und „rechtsstaatlich geboten“. Auf der anderen Seite stehen aber die Bewerber, die von der Frankfurter Panne nicht betroffen sind und nun im Nachrückverfahren vermutlich keinen Studienplatz erhalten. Hier könnte daher trotz raschem und engem Zusammenarbeiten der Länder, die sichtlich um einen Nachteilsausgleich bemüht sind, viele Studienplatzverfahren in Gang gesetzt werden, bei denen die „im Nachrückverfahren leer ausgegangenen Bewerber“ auf die zur Behebung der Frankfurter Panne entzogenen Nachrückplätze verweisen.

Im Detail können Sie diese Informationen nochmals nachlesen unter: https://www.jmwiarda.de/2022/09/08/l%C3%A4nder-wollen-frankfurter-medizin-bewerbern-studienpl%C3%A4tze-anbieten/

Panne bei der Vergabe von Studienplätzen an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main
August 31, 2022
Panne bei der Vergabe von Studienplätzen an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main

Panne bei der Vergabe von Studienplätzen an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main

Wie am Freitag, den 26.08.2022, durch die Presse bekannt geworden ist, ist der Goethe-Universität in Frankfurt am Main bei der Vergabe der Studienplätze in den Studienfächern Humanmedizin und Zahnmedizin ein grober Fehler unterlaufen.

Durch einen Übermittlungsfehler der Universität an die Zentrale Vergabestelle hochschulstart.de sind deutlich mehr Plätze für das Wintersemester 2022/2023 vergeben worden, als zur Verfügung stehen. Insgesamt stehen für das Wintersemester 381 Studienplätze für Humanmedizin und 40 Studienplätze für Zahnmedizin zur Verfügung, zugelassen wurden aber insgesamt 703. Die Universität hat sofort reagiert und binnen 48 Stunden einen Krisenstab eingerichtet und die Betroffenen per Rücknahmebescheid informiert, die eine „fehlerhafte Zusage“ erhalten haben. Die Hochschule hat sich für das Versehen entschuldigt und eine Unterstützung der Betroffenen zugesagt, die jedoch noch nicht erfolgt ist. Von Mandanten wurde uns berichtet, dass jegliche Versuche der Kontaktaufnahme bislang fehlgeschlagen sind.

Nach Aussage der Universität können die fehlerhaft erteilten Zusagen nicht bestehen bleiben, da ein ordnungsgemäßes Studium mehr gewährleistet sei.

Mit der – nun durch die Universität zurückgenommenen – Zusage sind die Bewerber aber aus der zentralen Verteilung der Studienplätze von hochschulstart.de vollständig ausgeschieden. Eine mögliche Zuweisung an andere Universitäten ist damit auch nicht mehr möglich, da schon weitere Nachrücker in die Liste aufgenommen wurden. Die Betroffenen Bewerber können daher, nach Aussage der hochschulstart.de-Sprecherin, Frau Kathrin Stenzel, nicht mehr in das System der Vergabe der Studienplätze für das Wintersemester 2022/2023 eingespeist werden.

Viele in Frankfurt Zugelassene haben andere – zuvor erfolgte – Zulassungsangebote ausgeschlagen, um das Angebot in Frankfurt anzunehmen. Diese Zulassungsangebote sind jedoch unwiederbringlich verloren.

Es bleibt offen, wie die Universität die Studieninteressierten unterstützen will, die betroffen sind.

Viele Betroffene haben umgehend reagiert und sich anwaltlichen Rat geholt. Sie wollen jetzt Widerspruch einlegen. Für die Universität ist es ein bedauerlicher technischer Übermittlungsfehler, für die Betroffenen die Zerstörung eines Lebenstraums.

Erasmus+ wird aufgestockt - Das Studierendenprogramm Erasmus+ soll aufgestockt werden
June 24, 2022
Erasmus+ wird aufgestockt - Das Studierendenprogramm Erasmus+ soll aufgestockt werden

Erasmus+ wird aufgestockt

Das Studierendenprogramm Erasmus+ soll aufgestockt werden. Mit dem Programm Erasmus+ werden Studierende im Ausland gefördert. Dies soll nun ausgeweitet werden. Mit insgesamt 57 Millionen Euro, die aus dem europäischen Sozialfonds fließen sollen, können künftig bis zu 13.700 mehr Studierende gefördert werden, so die Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger. Ab dem kommenden Wintersemester 2022/2023 soll die Grundförderung im Rahmen von Erasmus+ erhöht werden und sodann zwischen 490,00 Euro und 600,00 Euro liegen, je nach Zielland. Zusätzlich können Studierende mit einer Behinderung, erwerbstätige Studierende und Studierende, die nicht aus einem akademischen Elternhaus stammen zusätzlich 250,00 Euro pro Monat erhalten. Seit Gründung des Programms im Jahr 1987 wurden mehr als 12 Millionen junge Menschen gefördert. Näheres hierzu können Sie beispielsweise unter nachfolgendem Link nachlesen:

https://www.tagesschau.de/inland/erasmus-studierende-program-aufstockung-101.html

6.000 Medizinstudienplätze gefordert Auf dem 126. Deutschen Ärztetag in Bremen hat die Ärztekammer davor gewarnt, dass tausende Plätze für Medizinstudierende in Deutschland fehlen.
June 14, 2022
6.000 Medizinstudienplätze gefordert Auf dem 126. Deutschen Ärztetag in Bremen hat die Ärztekammer davor gewarnt, dass tausende Plätze für Medizinstudierende in Deutschland fehlen.

6.000 Medizinstudienplätze gefordert

Auf dem 126. Deutschen Ärztetag in Bremen hat die Ärztekammer davor gewarnt, dass tausende Plätze für Medizinstudierende in Deutschland fehlen. Da Zehntausende Ärzte vor dem Ruhestand stehen, müsse schnell gehandelt werden. Die Länder müssten umgehend 6.000 zusätzliche Medizinstudienplätze schaffen, so die Vizepräsidentin der Ärztekammer, Frau Dr. Ellen Lundershausen. Sie wies darauf hin, dass eine alternde Gesellschaft auch mehr Ärzte benötige. Auch die Versorgung an sich könnte leiden, wenn nicht umgehend mehr Studienplätze geschaffen würden. Weiter führte Lundershausen aus, dass die Zahl der Studienplätze in den letzten 30 Jahren von ca. 16.000 nach der Wiedervereinigung auf heute rund 11.000 gesunken sei. Da die Ausbildung von Ärztinnen und Ärzten lange dauere, sei zügiges Handeln erforderlich.

Sie können den ausführlichen Beitrag nachlesen unter

www.tagesschau.de

und

https://www.bundesaerztekammer.de/fileadmin/user_upload/downloads/pdf-Ordner/126.DAET/126_DAET-2022_TOPII-Lundershausen_AerztlVers.pdf

Nachreichung von Ergebnissen und Unterlagen für das Bewerbungsverfahren über hochschulstart.de für das Wintersemester 2022/2023
May 17, 2022
Nachreichung von Ergebnissen und Unterlagen für das Bewerbungsverfahren über hochschulstart.de für das Wintersemester 2022/2023

Nachreichung von Ergebnissen und Unterlagen für das Bewerbungsverfahren über hochschulstart.de für das Wintersemester 2022/2023 – zum Beispiel die Ergebnisse des TMS aus dem Frühjahr 2022

Für die Bewerbung für das Wintersemester 2022/2023 gelten unterschiedliche Bewerbungsfristen. So müssen Sie sich als sogenannter Altabiturient (wenn Sie Ihre Hochschulzugangsberechtigung vor dem 16.01.2022 erhalten haben) bis zum 31.05.2022 bei hochschulstart.de auf einen medizinischen Studienplatz beworben haben. Für Neuabiturienten (wenn Sie Ihre Hochschulzugangsberechtigung nach dem 15.01.2022 erhalten haben) hingegen läuft die Bewerbungsfrist bis zum 15.07.2022.

Als Neuabiturient müssen Sie zu Ihrer Bewerbung auch alle Bewerbungsunterlagen bis zum 15.07.2022 (Ausschlussfrist mit Ende der regulären Bewerbungsfrist) einreichen.

Als Altabiturient können Sie Unterlagen zur Bewerbung grundsätzlich nur bis zum 15.06.2022 (Ausschlussfrist) nachreichen. Im Wintersemester 2022/2023 besteht aber die Besonderheit für Altabiturienten, dass Sie zusätzlich Unterlagen nachreichen können. Erhalten Sie Ergebnisse (zum Beispiel von Berufsausbildungen oder dem TMS aus dem Kalenderjahr 2022 nach dem 15.06.2022 (dem Ende der regulären Nachreichefrist) und bis zum 15.07.2022, können Sie diese Ergebnisse bis zum 15.07.2022 zu Ihrer Bewerbung bei hochschulstart.de nachreichen. Sie müssen die Ergebnisse und Unterlagen bis zum 15.07.2022 online im Antragssystem von hochschulstart.de (AntOn) nachtragen und bis spätestens 20.07.2022 gegebenenfalls postalisch nachweisen.

Mit dieser Fristenregelung sind alle Bewerber für das Wintersemester für die Nachreichung von Ergebnissen und Unterlagen gleichgestellt und es ist sichergestellt, dass Ergebnisse und Unterlagen bis zum 15.07.2022, die für Ihre Bewerbung erforderlich und chancenerhöhend sind, bei der Bewerbung für das Wintersemester 2022/2023 noch Berücksichtigung finden.

Bitte erkundigen Sie sich daher rechtzeitig, welche Ergebnisse Sie eventuell noch für Ihre Bewerbung für das Wintersemester 2022/2023 nachreichen können und in welcher Form.

Mehr Vollstudienplätze für die Ausbildung von Ärztinnen und Ärzten in Hessen
May 16, 2022
Mehr Vollstudienplätze für die Ausbildung von Ärztinnen und Ärzten in Hessen

Mehr Vollstudienplätze für die Ausbildung von Ärztinnen und Ärzten in Hessen

Einer Pressemitteilung des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst zufolge, wurden durch eine Kooperation zwischen der Philipps-Universität Marburg, dem Klinikum Fulda und der Hochschule Fulda Teilstudienplätze ausgebaut und dadurch 185 zusätzliche Vollstudienplätze in Marburg geschaffen.

Hierdurch können alle Studierenden, die im ersten Semester an der Philipps-Universität Marburg ihr Medizinstudium beginnen, das Studium im Bundesland Hessen beenden.

Bislang hat die Universität Marburg auch Teilstudienplätze vergeben, mit dem Ergebnis, dass sich die Studierenden nach dem vorklinischen Teil des Studiums bundesweit auf einen klinischen Studienplatz bewerben mussten, um ihr Studium beenden zu können. Aufgrund der engen klinischen Kapazitäten der Universität Marburg, war dies nicht immer in Marburg oder Hessen möglich.

Um zu diesem Ziel zu gelangen, startete bereits im Wintersemester 2014/2015 eine Pilotphase zur Ausbildung von Medizinstudenten im klinischen Bereich in Fulda.  

Ab dem Wintersemester 2022/2023 wird die Philipps-Universität Marburg nun ausschließlich Vollstudienplätze im Studienfach Medizin vergeben. Dabei sollen künftig 90 Studenten den klinischen Ausbildungsabschnitt im 4. und 5. Studienjahr in Fulda absolvieren. Das Klinikum Fulda verfügt nicht nur über die zur Ausbildung der Marburger Medizinstudierenden notwendigen zusätzliche Patientenkapazität, sondern stellt auch eine gesamte Etage zur Verfügung, in der die angehenden Ärztinnen und Ärzte ausgebildet werden, so die Presseerklärung.

Auch die Forschung soll weiter ausgebaut und im Vordergrund stehen. Hierdurch sollen den Medizinstudenten in Marburg und Fulda gleichermaßen gleichwertige Studien- und Promotionsbedingungen zur Verfügung stehen.

Weitere Details können Sie der ausführlichen Presseerklärung entnehmen, die Sie unter folgendem Link einsehen können:

https://wissenschaft.hessen.de/presse/mehr-vollstudienplaetze-fuer-die-ausbildung-von-aerztinnen-und-aerzten-in-hessen

Aktualisierung unseres Mandantenbereiches SS 2022 HM / ZM
May 11, 2022
Aktualisierung unseres Mandantenbereiches SS 2022 HM / ZM

Aktualisierung unseres Mandantenbereiches SS 2022 HM / ZM

unter www.mandanten-brehm.de

3 weitere Studienplätze durch Studienplatzklage im Studiengang Psychologie – 1. Fachsemester - im Wintersemester 2021/2022
January 31, 2022
3 weitere Studienplätze durch Studienplatzklage im Studiengang Psychologie – 1. Fachsemester - im Wintersemester 2021/2022

3 weitere Studienplätze durch Studienplatzklage im Studiengang Psychologie – 1. Fachsemester - im Wintersemester 2021/2022

6 weitere Studienplätze durch Studienplatzklage in der Human- und Zahnmedizin im Wintersemester 2021/2022
January 27, 2022
6 weitere Studienplätze durch Studienplatzklage in der Human- und Zahnmedizin im Wintersemester 2021/2022

3 weitere Studienplätze durch

Studienplatzklage im Studiengang Humanmedizin – 1.

klinisches Fachsemester - im Wintersemester 2021/2022

3 weitere Teil-Studienplätze durch Studienplatzklage

im Studiengang Zahnmedizin im Wintersemester 2021/2022

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